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Lohndatenexport

In diesem Tutorial lernst du, wie du die Lohnzeiten deiner Mitarbeitenden aus PlanD exportieren kannst.

Verfasst von PlanD Team

Übersicht

In diesem Tutorial lernst du, wie du die Lohnzeiten deiner Mitarbeitenden aus PlanD exportieren kannst. PlanD bietet verschiedene Exportformate — darunter DATEV, Edison, Agenda und Sage — sodass du den Export direkt an dein Lohnbuchhaltungsbüro oder deinen Steuerberater weitergeben kannst. Damit der Export korrekt funktioniert, müssen vorab einige Einstellungen im Mitarbeiterprofil geprüft werden.

Die korrekte Hinterlegung von Lohnarten und Zuschlägen wird im vorherigen Tutorial (4.3) erklärt — schau dir das zuerst an, falls du das noch nicht getan hast.

Schritt 1: Mitarbeiterdaten vor dem Export prüfen

Bevor du den Lohnexport erstellst, stelle sicher, dass die folgenden Angaben im Mitarbeiterprofil korrekt hinterlegt sind:

Feld

Warum wichtig?

Stundenlohn

Wird im Export mit ausgegeben

Lohnart

Muss korrekt zugewiesen sein (z. B. „Leistung")

Wochenstunden

Ermöglicht den Saldo-Vergleich (Vertragsstunden vs. freigegebene Stunden)

Mitarbeiternummer

Muss mit der Nummer im Lohnbuchhaltungssystem übereinstimmen

⚠️ Wichtig: Die Mitarbeiternummer in PlanD muss identisch mit der Personalnummer in deinem Lohnbuchhaltungssystem sein. Ist das nicht der Fall, kann der Export nicht korrekt verarbeitet werden.

Schritt 2: Lohnzeiten des Mitarbeiters prüfen

Öffne die Lohnzeiten des jeweiligen Mitarbeiters, um den aktuellen Stand zu überprüfen:

  1. Navigiere zu Lohnabrechnung und wähle den gewünschten Mitarbeiter aus.

  2. Du siehst oben die Vertragsstunden (Wochenstunden hochgerechnet auf den Monat).

  3. Darunter findest du die eingeplanten Stunden sowie die bereits freigegebenen Stunden.

  4. Weiter unten werden die Zuschläge angezeigt (z. B. Feiertagszuschlag, Belastungszuschlag, Nachtzuschlag).

Nicht freigegebene Lohnzeiten freigeben

Rot markierte Lohnzeiten sind noch nicht freigegeben. Du hast folgende Möglichkeiten:

  • Alle auf einmal freigeben: Wähle alle offenen Zeiten aus und gib sie gemeinsam frei.

  • Einzeln freigeben: Klicke rechts auf eine Zeile und wähle „Vorgabe freigeben".

  • Einsatz öffnen: Klicke direkt in den Einsatz, um Zeiten zu bearbeiten, Fahrzeiten oder Pausenzeiten hinzuzufügen oder die Lohnzeit anzupassen — und anschließend neu freizugeben.

💡 Tipp: Fehlerhafte Zeiten können jederzeit geöffnet, angepasst und neu freigegeben werden — solange sie noch nicht gesperrt wurden.

Schritt 3: Mitarbeiter für den Export filtern

In der Lohnabrechnungsübersicht siehst du alle Mitarbeitenden mit noch offenen (nicht freigegebenen) Zeiten.

Du kannst den Export auf bestimmte Mitarbeitende einschränken:

  1. Nutze den Filter Mitarbeitergruppen, um z. B. nur Glasreiniger oder Unterhaltsreiniger auszuwählen.

  2. Alternativ kannst du nach Anstellungsverhältnis oder Mitarbeiter-Tags filtern.

  3. Beim Export werden dann nur die Mitarbeitenden exportiert, die im aktiven Filter enthalten sind.

⚠️ Wichtig: Das Setzen des Häkchens vor einzelnen Mitarbeitenden und anschließendes Klicken auf „Exportieren" funktioniert nicht als Einzelauswahl. Die Filterung muss über die Filteroptionen (Mitarbeitergruppe, Tags etc.) erfolgen.

💡 Tipp: Mit der Funktion „Zeiten auffüllen" kannst du für einen ausgewählten Mitarbeiter die Sollzeiten automatisch auffüllen lassen.

Schritt 4: Lohnexport erstellen

Wenn alle Zeiten freigegeben und die richtigen Mitarbeitenden gefiltert sind, kannst du den Export starten:

  1. Stelle sicher, dass du dich im richtigen Monat befindest.

  2. Klicke auf „Lohnexport erstellen".

  3. Wähle das gewünschte Exportformat aus:

Exportformat

Hinweis

DATEV (Standard)

Klassischer DATEV-Export

DATEV Lohn und Gehalt

Benötigt Mandanten- und Beraternummer

DATEV LODAS

Benötigt Mandanten- und Beraternummer

Edison

Für Edison-Lohnsysteme

Agenda

Für Agenda-Lohnsysteme

Sage

Für Sage-Lohnsysteme

Inhalt des DATEV-Exports (Beispiel)

Der exportierte DATEV-Export enthält folgende Informationen:

  • Personalnummer und Personalname

  • Lohnnummern aufgeteilt nach Kostenstellen (falls vorhanden)

  • Stundenlohn und Lohnart (z. B. Leistung)

  • Erfasste Stunden

  • Zuschläge (z. B. Steinfassadenzuschlag, Nachtzuschlag steuerfrei, Nachtzuschlag nicht steuerfrei)

  • Lohngruppen

Schritt 5: Lohnzeiten nach dem Export sperren

Nachdem der Lohnexport ans Steuerbüro übermittelt wurde, kannst du die Lohnzeiten zollkonform sperren:

  1. Wähle die entsprechenden Lohnzeiten aus.

  2. Setze die Sperre.

⚠️ Wichtig: Gesperrte Lohnzeiten können nicht mehr bearbeitet werden. Stelle sicher, dass alle Daten korrekt sind, bevor du die Sperre setzt.

Schritt 6: DATEV-Stammdaten in den Einstellungen hinterlegen

Für einen korrekten DATEV-Export (insbesondere DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt) müssen Stammdaten hinterlegt sein:

  1. Gehe zu Menü → Einstellungen → Allgemein.

  2. Scrolle zu Steuereinstellungen.

  3. Trage dort deine Mandantennummer und Beraternummer ein.

💡 Tipp: Diese Nummern sind auch für einige andere Lohnbuchhaltungssysteme relevant — prüfe das mit deinem Steuerberater.


Zusammenfassung

Bereich / Schritt

Wichtigste Information

Mitarbeiterdaten prüfen

Stundenlohn, Lohnart, Wochenstunden und Mitarbeiternummer müssen korrekt hinterlegt sein

Lohnzeiten prüfen

Rote (nicht freigegebene) Zeiten müssen vor dem Export freigegeben werden

Mitarbeiter filtern

Export nur über Filteroptionen (Mitarbeitergruppe, Tags etc.) einschränken — nicht per Häkchen

Lohnexport erstellen

Exportformat je nach Lohnbuchhaltungssystem wählen (z. B. DATEV, Edison, Agenda, Sage)

Lohnzeiten sperren

Nach Übermittlung ans Steuerbüro zollkonform sperren — danach keine Bearbeitung mehr möglich

DATEV-Stammdaten

Mandanten- und Beraternummer unter Einstellungen → Allgemein → Steuereinstellungen hinterlegen


Das war das Tutorial zum Lohndatenexport in PlanD. Viel Erfolg beim Exportieren!

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