Der Belastungszuschlag wird automatisch berechnet, wenn ein Mitarbeiter eine bestimmte tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit überschreitet.
Einrichten
Geht zu Einstellungen → Zuschläge → Neuer Zuschlag.
Wählt bei „Aktiv an" den Typ „Belastungszuschlag".
Legt die Schwellen fest:
Feld | Beispiel | Beschreibung |
Tägliche Schwelle | 8 Stunden | Zuschlag auf jede Stunde über diesem Wert pro Tag |
Wöchentliche Schwelle | 40 Stunden | Zuschlag auf jede Stunde über diesem Wert pro Woche |
Dezimalwerte sind möglich (z.B. 7,5 Stunden).
Wie wird gerechnet?
PlanD prüft beide Schwellen und nimmt den höheren Zuschlag:
Beispiel Tagesschwelle: Schwelle 8 Stunden, Mitarbeiter arbeitet 10 Stunden → 2 Stunden Belastungszuschlag.
Beispiel Wochenschwelle: Schwelle 40 Stunden, Mitarbeiter arbeitet Mo–Fr je 8 Stunden (= 40h) und Sa 3 Stunden → 3 Stunden Belastungszuschlag am Samstag.
Kombination: Wenn an einem Tag sowohl die Tages- als auch die Wochenschwelle überschritten wird, gilt immer der höhere Wert. Kein doppelter Zuschlag.
Mehrere Schichten am selben Tag
Wenn ein Mitarbeiter mehrere Schichten am Tag hat (z.B. morgens 5h, nachmittags 5h), werden alle Einträge zusammengerechnet. Der Zuschlag wird dem letzten Eintrag zugewiesen, der die Schwelle überschreitet.
Automatische Neuberechnung
Der Belastungszuschlag wird bei jeder Änderung an Gehaltseinträgen der Woche automatisch neu berechnet — egal ob Ihr einen Eintrag erstellt, bearbeitet oder löscht. Dadurch ist es egal, in welcher Reihenfolge die Zeitenfreigabe statt findet. Erst sobald alle Lohnstempel einer Woche exportiert und gesperrt wurden, ist auch der Belastungszuschlag endgültig.
Tarifvorlage
Im Tarifvorlagen-Wizard wird der Belastungszuschlag mit einem lila Badge „Belastung" gekennzeichnet. Die Standardwerte sind: 25%, Tagesgrenze 8h, Wochengrenze 40h.
