In PlanD hat jeder Mitarbeiter eine Basislohnart. Je nach Auftragsart können aber abweichende Lohnarten konfiguriert werden. PlanD wählt bei der Gehaltserstellung automatisch die richtige Lohnart aus.
Und so richtet Ihr es ein:
Schritt 1: Auftragsart mit Lohnart verknüpfen
Geht zu Einstellungen → Auftragsarten, bearbeitet eine Auftragsart und wählt im Feld „Lohnart für diese Auftragsart" die gewünschte Lohnart aus.
Beispiel: Auftragsart „Glasreinigung" → Lohnart „LG 6"
Schritt 2: Standard-Lohnart des Mitarbeiters
Unter Mitarbeiter → Vertrag → Lohnart ist die Basislohnart hinterlegt (z.B. LG 1).
Welche Lohnart wird verwendet?
Bei der Gehaltserstellung gilt eine einfache Regel: Die höhere Lohnart gewinnt immer — das ist tarifvertragskonform.
Situation | Verwendete Lohnart |
Auftragsart ohne eigene Lohnart | Standard-Lohnart des Mitarbeiters |
Auftragsart mit höherer Lohnart | Lohnart der Auftragsart |
Auftragsart mit niedrigerer Lohnart | Standard-Lohnart des Mitarbeiters |
Zuschläge werden dabei immer auf die tatsächlich verwendete Lohnart berechnet. Arbeitet ein Mitarbeiter also mit LG 6 (18,40 €), werden Zuschläge auf 18,40 € berechnet — nicht auf seine Standard-Lohnart.
Bei Abwesenheiten (Urlaub, Krankheit) wird immer die Standard-Lohnart des Mitarbeiters aus dem Vertrag verwendet.
Standard-Lohnart erzwingen
In bestimmten Fällen möchtet Ihr die automatische Lohnart-Auswahl deaktivieren. Das geht so:
Öffnet den betreffenden Auftrag.
Aktiviert die Checkbox „Immer Standard-Lohnart des Mitarbeiters verwenden".
Ergebnis: Auch wenn die Auftragsart eine höhere Lohnart hat, wird die Standard-Lohnart des Mitarbeiters verwendet.



